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Quarkdiät: Kann man mit der Quark-Diät abnehmen?

Im Bereich Low-Carb Ernährung existieren immer mehr Diäten, die einen schnellen und einfachen Gewichtsverlust garantieren. So verspricht auch die Quarkdiät, dass man innerhalb von nur 14 Tagen relativ viel Körpergewicht abnehmen kann.

Wenn wir von Quark-Diät sprechen, meinen wir natürlich nicht den herkömmlichen Quark, sondern Magerquark. Das liegt einfach daran, dass Magerquark weniger Fett, also Kalorien und mehr Eiweiß enthält, was bei einer effektiven Diät sehr wichtig ist. So kann man so viel Quark essen, wenn man Hunger hat, ohne auf die Menge des Magerquarks achten zu müssen. Der Quark wird dann vielseitig kombiniert, damit keine Langeweile bei den Rezepten und Gerichten entsteht. Quark ist sehr eiweißreich und das hält den Blutzuckerspiegel konstant, wodurch man länger satt bleibt. (hier blutdrucksenkende Lebensmittel)

So funktioniert die Quarkdiät

Wer sich für die Quark Diät entscheidet, sollte ausreichend Geduld mitbringen, da es sich hier um keine 2 Wochen Blitzdiät handelt. Dennoch ist die Quarkdiät sehr einseitig und kann deshalb nicht langfristig durchgeführt werden.

Wieviel Quark am Tag? Der erste Schritt in der Quark-Diät ist es, alle vorhandenen Mahlzeiten am Tag durch Quark zu ersetzen. Das klingt das sehr einseitig, doch man kann Quark mit ganz vielen anderen gesunden Lebensmitteln kombinieren. Dazu zählen viele Früchte, wie Beere, aber auch mit Gemüse, Kräutern oder auch Vollkornbrot und gesundes Öl, wie Leinöl oder Olivenöl. Aus diesem Grund kann diese Diät auch Low-Carb und Ketogen durchgeführt werden. Auf kalorienreiche Lebensmittel und Nahrungsmittel mit Zucker und einem hohen Kohlenhydrat-Anteil sollte verzichtet werden. Wichtig: 2-3 Liter Wasser (zb. Tee, Wasser und selten auch mal Obst- und Fruchtsäfte) am Tag trinken nicht vergessen.

Nach 4-6 Wochen kann man nach und nach die Quark-Mahlzeiten wieder durch normale Mahlzeiten ersetzen. Das sollte aber, wie auch bei anderen Monodiäten (zb. Kartoffeldiät) schrittweise über einige Tage bis Wochen, passieren. Nach der Quarkdiät kann Quak gerne ein häufiger Bestandteil der Ernährung bleiben.

Am Anfang erfordert die Quarkdiät eine Menge Disziplin, wenn man davor noch nicht oft Quarkprodukte verzehrt hat. Wenn man den Quark mit immer mehr Lebensmittel kombiniert, wird es aber immer leichter, die Diät auch wirklich durch zu ziehen. Das gute ist jedoch, dass man auch süße und herzhafte Lebensmittel mit dem Quark kombinieren kann, was die Quark-Diät im Gegensatz zu den meisten anderen Diäten, vor allem Blitzdiäten, für viele leichter umsetzbar macht.

Möglicher Quarkdiät Plan 

Morgens: Magerquark mit Früchten, Beeren und oder Haferflocken

Mittags: Magerquark mit Kartoffeln und anderen Gemüsen

Abends: Magerquark mit Vollkornbrot und Kräutern

Zwischendurch viel Quark mit Nüssen.

Abnehmen mit der Quarkdiät - Was bringt der Plan wirklich?

Zahlreiche Studien belegen, dass Lebensmittel mit viel Protein dafür sorgen können, dass man schneller satt wird. Außerdem sollen jene Lebensmittel auch dazu beitragen, dass das Sättigungsgefühl schneller anhält. Deshalb wird auch sehr viel mit proteinreichen Shakes und Riegel zum Abnehmen geworben. Ob Sie jedoch davon profitieren können, können Sie nur raus finden, indem Sie sich fragen, ob viel Quark etwas für für sie ist und, indem Sie die Diät probieren. 

Wie viel man jedoch abnimmt, hängt auch hier davon ab, ob man sich an die Vorgaben hält und wie gesund die Lebensmittel insgesamt sind, die man neben dem Quark verzehrt. Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht zu kalorienarm essen, damit nach der Diät kein Jojo Effekt eintritt.

Risiken bei der Quarkdiät

Wenn man keine gesunde ausgewogene Lebensmittel neben dem Quark konsumiert, kann man schnell in eine einseitige Ernährung schlittern, die Nährstoffmangel und starken Hunger zur Folge hat. Um diesem Risiko aus dem Weg zu gehen, sollte man den Quark immer mit vielen weiteren gesunden Lebensmitteln kombinieren.

Da es sich hier auch um eine sehr einseitige Diät handelt, ist sie nichts für jeden. Ständig Quark ist nicht nur irgendwann auch mal langweilig, es fördert auch Hautprobleme, wie Akne. Das Protein hat in den meisten Fällen keine negativen Auswirkungen, wenn man jedoch zu viel Protein isst, müssen Leber und Nieren ständig Aminosäuren abbauen. Deshalb sollten Menschen mit Nierenerkrankungen, Leberbeschwerden und Gicht die Finger von dieser Diät lassen. Und wer hier nicht viel trinkt, also mind. 2-3 Liter am Tag, schädigt seine Organe. Weiterhin sind Proteine aus tierischen Quellen, wie Quark, bekannt dafür, sich an den Gefäßwänden abzulagern. Dies kann unter Umständen zu Krankheiten, wie Rheuma, Diabetes und Arthrose führen und steigert das Risiko für Schlaganfälle. Deshalb: Die Quarkdiät nicht zu oft umsetzen.

Kombiniert man den Quark nicht mit anderen Lebensmitteln, können zudem schnell Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel und Übelkeit auftreten.

Viel besser ist es, sich mit Ernährung an sich zu beschäftigen, Quark als gelegentlichen Bestandteil er gesunden Ernährung zu integrieren und auf diesem Weg gesund abzunehmen.

Vorteile der der Quarkdiät

Ein klarer Vorteil der Quardiät ist, dass sie relativ schnell sättigt und Anfangs viel Motivation gibt. Außerdem ist der Speiseplan nicht zwingend langweilig und viele Quark-Rezepte existieren. So können viele Menschen auf Dauer gesund abnehmen und haben in den Wochen der Diät reichlich Zeit, sich mit einer gesunder Ernährung auseinander zu setzen.

Öfter mal Quark essen hat auch gesundheitliche Vorteile. Durch den starken Eiweißgehalt von Magerquark wird die Muskelmasse vergrößert. Weiterhin wird durch Quark der Stoffwechsel angeregt, die Verdauung wird reguliert, die Darmflora reguliert sich und die Knochen werden stärker. 

Fazit zur Quark-Diät

Die Quarkdiät ist ein sehr guter Einstieg in eine gesunde Ernährung, wenn man sie umsetzt und die 4-6 Wochen nicht überschreitet, da es sonst den Körper belasten wird. Die Diät ist einfach umzusetzen, wenn man sie mit Früchten, Gemüse, anderen Milchprodukten, wie Eiern, und Vollkornprodukten praktiziert.